Rezepte auf beliebige Portionen umrechnen, Backformen anpassen und Einheiten konvertieren.
| Umgerechnet | Original | Zutat |
|---|---|---|
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Zutat hinzufügen
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Der Rezept-Mengenrechner hilft dir, Kochrezepte auf beliebige Portionenzahlen umzurechnen. Gib deine Zutaten ein oder importiere eine Zutatenliste als Text, und der Rechner skaliert automatisch alle Mengen. Intelligente Rundung sorgt dafür, dass du praxistaugliche Mengenangaben erhältst — zum Beispiel '3 Eier' statt '2,67 Eier'.
Portionen skalieren, Zutatenlisten aus Text importieren, Backformen umrechnen (rund und rechteckig), Küchen-Einheiten konvertieren (Cups, Ounces, EL, TL in Gramm und Milliliter), intelligente Rundung, Druckansicht und Rezepte lokal speichern.
Auf den ersten Blick ist Skalieren reine Dreisatz-Mathematik: Wer ein Rezept für 4 Portionen auf 6 anpassen will, multipliziert jede Zutat mit 1,5. Das funktioniert bei den meisten alltäglichen Gerichten — Pasta-Saucen, Aufläufen, Salaten, Suppen, Smoothies. Sobald jedoch Backwerk, Teigwaren oder Konfekt ins Spiel kommen, treten zwei Effekte auf, die ein reiner Faktor nicht abbildet: die Geometrie der Form (Backflächen-Effekt) und die Chemie der Triebmittel und Bindemittel.
Backflächen-Effekt: Ein runder Kuchen für eine 26-cm-Form auf eine 20-cm-Form umzurechnen ist nicht ein Faktor von 20/26 ≈ 0,77, sondern (20/26)^2 ≈ 0,59. Die Fläche wächst quadratisch mit dem Radius, und die Teigmenge muss auf dieselbe Fläche skaliert werden, damit die Backhöhe und damit die Backzeit ungefähr gleich bleibt. Ein 26-cm-Rundkuchen hat π * 13² = 531 cm² Bodenfläche, ein 20-cm-Rundkuchen 314 cm² — wer denselben Teig in die kleinere Form füllt, riskiert einen ungebackenen Kern. Der Pan-Tab dieses Tools rechnet diesen Faktor automatisch.
Chemie: Bei Hefe, Backpulver, Salz und Gewürzen ist die Skalierung nicht streng linear. Wer die Hefemenge im Brotteig verdoppelt, bekommt nicht doppelt so viel Trieb, sondern Hefenoten und ein schwächeres Krumengerüst. Backprofis empfehlen, beim Hochskalieren von 1× auf 2× nur 1,6 - 1,8× Hefe zu nehmen; beim Herunterskalieren auf die Hälfte etwa 0,6× statt 0,5×. Auch Salz wirkt überproportional: 1,5 % bezogen auf das Mehl ist eine bewährte Bäckerregel, die Skalierung sollte sich an dieser Prozentangabe orientieren, nicht an der Gramm-Zahl der Originalrezeptur.
Für die meisten Zutaten reicht ein einfacher Skalierungsfaktor. Für Backformen ist die Fläche entscheidend — beim runden Kuchen quadratisch im Radius. Pseudo-Code:
scale_factor = target_servings / original_servings
new_amount = original_amount * scale_factor
Pan-area scaling (round):
area = pi * (diameter / 2)^2
pan_factor = area_target / area_original
Pan-area scaling (rectangular):
area = width * height
Fünf realistische Skalierungen, einmal nachgerechnet:
Bei kleinen Mengen unter 10 g oder 10 ml lohnt sich das genaue Wiegen oft nicht — eine Prise Salz, ein Hauch Muskatnuss, ein Schuss Olivenöl bleiben nach Gefühl. Auch beim Skalieren auf weniger als 0,5 oder mehr als 4 vom Original werden die Ergebnisse instabil: Reaktionszeiten in der Pfanne, Verdunstung im Topf und der Backhöhe-Effekt stimmen nicht mehr. Bei Tiefkühlteigen, Hefebroten und allen Rezepten, die auf Gehzeiten beruhen, ist die Skalierung kein reiner Faktor mehr, sondern eine Kombination aus Skalierung und Anpassung der Verfahrensdauer. Für sehr genaue Backergebnisse sind Bäckerformeln (Mehl = 100 %, alle anderen Zutaten in % des Mehls) verlässlicher als Portionsangaben. Diese Seite ist ein Werkzeug, kein Backrezept-Ersatz.