Was verdienst du wirklich pro Stunde?

Berechne, was nach Pendelzeit, Mittagessen und beruflichen Mehrkosten wirklich übrig bleibt.

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Was ist der „echte Stundenlohn“?

Der „echte“ Stundenlohn berücksichtigt nicht nur dein Nettogehalt geteilt durch die Vertragsstunden, sondern auch alle Zeiten und Kosten, die dein Job zusätzlich verursacht: Pendeln, unbezahlte Überstunden, teures Mittagessen außer Haus, spezielle Arbeitskleidung, Weiterbildung. Was übrig bleibt, ist das, was du tatsächlich pro investierter Lebensstunde verdienst.

Warum lohnt sich diese Rechnung?

Wer auf den echten Stundenlohn schaut, entscheidet besser: Lohnt sich der teure Pendelweg für 200 € mehr Gehalt? Bringt das Jobangebot mit 1 h längerem Anfahrtsweg wirklich etwas? Macht Remote-Arbeit dich finanziell besser dran, auch wenn das Bruttogehalt gleich bleibt? Häufig zeigt die echte Rechnung: Ein paar hundert Euro brutto mehr werden vom Mehraufwand komplett aufgefressen.

Tipps zur Steigerung des echten Stundenlohns

  • Remote- oder Hybrid-Vereinbarung — spart Pendeln und damit Zeit + Geld doppelt.
  • Selbst kochen / Mittagessen vorbereiten — spart oft 80–150 € im Monat.
  • Bei Jobwechsel die volle Rechnung ansetzen, nicht nur das Bruttogehalt — Pendel-, Zeit- und Lebensqualitätsfaktoren mit einrechnen.