Ladestationen & E-Parkplätze in deiner Nähe

Schnellladen ab 50 kW, AC-Säulen ab 22 kW und reservierte E-Stellplätze. Stecker-Info, Öffnungszeiten und direkter Navigations-Link.

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Schnelllader (50 kW+) AC-Ladesäule E-Auto-Parkplatz Marker tippen für Details und Wegbeschreibung.

Was zeigt diese Karte?

Diese Karte zeigt alle öffentlichen Ladestationen aus OpenStreetMap — von der AC-Wallbox an der Tiefgarage bis zum HPC-Schnellladepark an der Autobahn. Du siehst Anbieter (z. B. Ionity, EnBW mobility+, Tesla Supercharger, Allego, Shell Recharge), Steckertyp (Type 2, CCS, CHAdeMO), Leistung in kW, Öffnungszeiten und ob die Säule kostenpflichtig ist. Zusätzlich werden reservierte E-Parkplätze ohne Lademöglichkeit angezeigt — praktisch fürs entspannte Parken in der Innenstadt. Mit dem Leistungsfilter (22 kW / 50 kW / 150 kW) blendest du langsame Säulen aus, wenn du auf der Langstrecke nur HPC suchst.

Datenquelle: OpenStreetMap

Alle Standorte stammen aus OpenStreetMap und werden live über die Overpass-API geladen, sobald du die Karte bewegst. OpenStreetMap ist eine freie, von Freiwilligen gepflegte Weltkarte — vergleichbar mit Wikipedia. Ladesäulen werden mit dem Tag amenity=charging_station markiert, zusammen mit Detail-Tags wie socket:type2_combo, maxpower oder capacity. Da die Daten ehrenamtlich gepflegt werden, sind sie nicht immer 100 % vollständig — du kannst aber jederzeit selbst mitwirken: Account auf openstreetmap.org anlegen, fehlende Säule eintragen, fertig. So profitieren auch alle anderen E-Auto-Fahrer von deinem Beitrag.

Wann brauche ich diese Karte?

  • Lange Autobahnfahrt: Du planst eine Tour über 300 km und brauchst zwei Schnellladestopps mit HPC (150 kW+), idealerweise an einer Raststätte mit Toilette und Kaffee.
  • Hotelübernachtung: Du suchst ein Hotel oder Restaurant mit AC-Wallbox, um über Nacht voll zu laden — günstig (oft kostenlos für Gäste) und entspannt.
  • Spontan in fremder Stadt: Akku unter 20 %, du kennst die Stadt nicht — die Karte zeigt sofort die nächste freie Säule mit Öffnungszeiten.
  • Carsharing-Übergabe: Du gibst dein Carsharing-E-Auto fast leer zurück — die Karte zeigt das nächste Carsharing-Ladelot in der Innenstadt.
  • Urlaubsplanung im Ausland: Du fährst E-Auto in ein Land mit anderem Stecker-Mix (z. B. Italien, Norwegen) — du prüfst vorab, ob CCS oder Type 2 dominiert.

Tipps & Hinweise

  • Schnelllader (CCS, CHAdeMO) sind ideal für lange Strecken — 80 % Akku in 20-30 Minuten. Plane sie aktiv in deine Route ein (z. B. mit A Better Routeplanner).
  • AC-Säulen (11/22 kW) sind perfekt fürs Übernachten — Hotel oder Park&Charge. Über Nacht voll, am Morgen ohne Stress weiterfahren.
  • Manche Säulen sind nur für Kunden oder Mitglieder bestimmter Anbieter zugänglich — schau im Popup auf den Operator und prüfe deren App. Eine universelle RFID-Karte (z. B. Maingau, EnBW) öffnet die meisten Anbieter ohne separate Anmeldung.
  • Plane Pufferzeit ein: Säulen können belegt oder defekt sein. Apps wie Chargemap, ABRP oder PlugShare zeigen oft den Live-Status, OpenStreetMap nicht.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?

AC (Wechselstrom) wird vom On-Board-Charger im Auto in Gleichstrom umgewandelt — meist 11 oder 22 kW. DC (Gleichstrom) liefert direkt Gleichstrom ans Akku-Pack und erlaubt 50-350 kW. Daher ist DC für Schnellladen unterwegs, AC für lange Standzeiten (Zuhause, Hotel) gedacht.

Welche Leistung haben Schnelllader heute?

Standard-DC-Schnelllader liefern 50 kW. Moderne HPC-Säulen (High Power Charging) erreichen 150-350 kW. Tesla Supercharger V3 schaffen 250 kW, Ionity 350 kW. Die tatsächlich erreichte Ladegeschwindigkeit hängt vom Auto und vom Ladestand (SoC) ab — ab ca. 80 % drosseln die meisten EVs deutlich.

Welche Apps ergänzen diese Karte sinnvoll?

A Better Routeplanner (ABRP) für die Routenplanung mit Ladestopps, PlugShare für Nutzer-Bewertungen und Live-Status, Chargemap für Bezahlung über mehrere Anbieter, sowie die Apps deines Heimat-Operators (EnBW mobility+, Maingau, Shell Recharge, etc.).

Sind die Daten in Echtzeit?

Die Standorte sind tagesaktuell — die Overpass-API liefert die letzte OSM-Version, üblicherweise innerhalb von Minuten nach der Eintragung. Der Verfügbarkeitsstatus (frei/belegt/defekt) ist jedoch nicht enthalten — dafür brauchst du PlugShare, Chargemap oder die App des Betreibers.

Warum eine Ladesaeulen-Karte aus OSM-Daten?

Die meisten Lade-Apps der grossen Anbieter zeigen nur das eigene Netz, blenden Roaming-Partner aus oder verstecken Wettbewerber. Diese Karte stuetzt sich vollstaendig auf OpenStreetMap und damit auf eine offene, anbieterneutrale Datenbank. Eingetragene Saeulen findest du unter dem Tag amenity=charging_station; dazu kommen detaillierte Eigenschaften wie socket:type2_combo, socket:chademo, maxpower, capacity, fee, access und opening_hours. Genau diese Felder filtern wir und zeigen sie im Popup an — du siehst also nicht nur, dass eine Saeule existiert, sondern wie viele Stecker sie hat, ob sie kostenpflichtig ist und ob sie rund um die Uhr verfuegbar ist.

Fuer die meisten Strecken ist die Frage nach dem naechsten Schnelllader unter 50 oder 150 kW entscheidend. Saeulen mit maxpower >= 50 stellen wir in einer dunkleren Teal-Farbe dar, langsamere AC-Lader im hellen Blau. So erkennst du auf einen Blick, ob am naechsten Halt nur ein 11-kW-Wallbox-Hotel-Parkplatz wartet oder ein DC-Schnelllader, an dem dein Auto in 30 Minuten wieder fahrbereit ist. Praxisrelevant ist auch der access-Wert: customers oder private deutet auf Lader im Hotel- oder Firmenkontext hin, yes oder public ist offen fuer alle.

Weil die Daten aus der OSM-Community stammen, sind sie in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Daenemark und Norwegen besonders dicht — dort, wo Mapper systematisch Ladesaeulen erfassen. In duenn besiedelten Regionen oder Osteuropa gibt es Luecken. Du kannst diese Luecken selbst schliessen: Wenn du eine Saeule findest, die nicht erfasst ist, kannst du sie in OpenStreetMap kostenlos und in wenigen Minuten ergaenzen. Damit profitieren nicht nur diese Karte, sondern alle OSM-basierten Anwendungen weltweit von deinem Beitrag.

Konkrete Szenarien: So nutzt du die Karte im Alltag

Die Karte ersetzt keine Reichweiten-Planung im Bordcomputer, ist aber ideal fuer alle Situationen, in denen du schnell ohne App-Anmeldung und ohne Account-Zwang einen Ueberblick brauchst:

  • Langstrecken-Pause planen: Setze auf der Autobahn-Abfahrt einen Marker, filtere auf 50 kW+ und sieh sofort, ob die naechsten 30 km Schnelllader bieten oder ob du besser eine Raststaette weiter fahren solltest.
  • Hotel oder AirBnB vorab pruefen: Zoome auf die Zieladresse, finde alle Saeulen im fussbaren Umfeld und entscheide, ob du wirklich am Hotel-Wallbox-Reservierungssystem haengen willst oder es nebenan eine schnellere oeffentliche Saeule gibt.
  • Carsharing-Rueckgabe: Viele Free-Floating-Anbieter (z.B. Share Now, MILES) verlangen, dass das Fahrzeug ueber einer bestimmten Prozentladung abgegeben wird. Mit der Karte findest du eine geeignete Saeule fuenf Minuten vor dem Ende der Buchung.
  • Notladen bei Stoerung: Wenn deine Stamm-Saeule ausser Betrieb ist, brauchst du sofort eine Alternative. Tippe auf den Standort-Button und filtere die naechsten oeffentlichen Lader — ohne Wechsel in eine andere App.
  • Recherche fuer den Auto-Kauf: Du ueberlegst, vom Verbrenner auf BEV umzusteigen? Pruefe ehrlich, wie viele oeffentliche Saeulen sich tatsaechlich in 2 km Umkreis um Wohnung und Arbeitsplatz befinden — die Karte liefert die unbeschoenigte Realitaet.

Datenherkunft, ODbL und Beitragen

Alle Standortdaten stammen aus OpenStreetMap und werden ueber die Overpass-API live aus dem aktuellen Kartenausschnitt geladen. OSM-Daten stehen unter der Open Database License (ODbL): du darfst sie nutzen, weitergeben und auch fuer kommerzielle Zwecke einsetzen, solange du die Quelle nennst und abgeleitete Datenbanken unter gleichen Bedingungen veroeffentlichst. Wir geben das Quellen-Attribut in jedem Popup mit. Wenn du eine neue Saeule eintragen oder eine veraltete Information korrigieren moechtest, brauchst du nur einen kostenlosen OSM-Account und einen Editor wie iD. Vorschlag: trage neben amenity=charging_station auch operator, capacity, socket:*, maxpower und fee ein — diese Felder machen die Karte fuer alle wertvoller.

Grenzen und Luecken der Datenbasis

OSM ist Crowdsourcing — und das hat Konsequenzen. In Ballungsraeumen ist die Abdeckung sehr hoch, in laendlichen Regionen mitunter dramatisch ausgeduennt. Eine eingetragene Saeule muss nicht zwangslaeufig funktionieren: fixme- und survey:date-Tags geben Hinweise, sind aber nicht verpflichtend. Echtzeit-Belegungsstatus liefert OSM grundsaetzlich nicht — dafuer brauchst du die App des jeweiligen Betreibers oder Aggregatoren-APIs. Auch Preise koennen veraltet oder gar nicht hinterlegt sein. Behandele die Karte daher als Recherche-Werkzeug: sie sagt dir verlaesslich, wo ein Lader steht, was fuer ein Typ und welche Leistung er hat. Ob die Saeule frei ist und was die Kilowattstunde aktuell kostet, klaert dann die App vor Ort.

Weitere Fragen aus der Praxis

Warum sehe ich an meiner Strasse keine Ladesaeule, obwohl es dort eine gibt?
Vermutlich wurde die Saeule noch nicht in OpenStreetMap eingetragen. Pruefe direkt auf openstreetmap.org mit einem Klick auf den Standort, ob das Objekt fehlt — und ergaenze es bei Bedarf. Beim naechsten Karten-Refresh ist es auf calcsi.com sichtbar.
Kann ich die Karte ohne Login auf dem Tablet im Auto nutzen?
Ja. Die Karte ist eine reine Web-Anwendung, benoetigt keinen Account, keine Cookies und kein Tracking. Du kannst die URL als Lesezeichen auf dem Startbildschirm ablegen — beim naechsten Tap startet sie wie eine App.
Warum sind manche Saeulen mit anderen Symbolen markiert als in der Lade-App eines Netzbetreibers?
Netzbetreiber-Apps nutzen oft eigene Markenfarben und Symbole. Wir richten uns nach dem OSM-Tag und der gemeldeten Leistung (maxpower): >= 50 kW => Schnelllader (Teal), darunter Normallader (Blau), reine E-Parkflaechen ohne Lader in Grau. Diese Vereinheitlichung macht den Vergleich zwischen Betreibern erst moeglich.

Verwandte Karten

  • Camping Map — Camping- und Wohnmobil-Stellplätze — viele bieten heute Lademöglichkeiten.
  • Bike Map — Fahrrad-Karte mit Reparaturstationen und Verleih für die letzten Meter ab der Säule.
  • Post Map — Post-Karte für Packstationen und Filialen — oft direkt neben Ladesäulen am Supermarktparkplatz.

Datenschutz

Diese Karte läuft vollständig im Browser. Deine Position wird nicht an unsere Server gesendet — sie wird ausschließlich genutzt, um den Kartenausschnitt zu zentrieren. Kartendaten kommen von OpenStreetMap.

Datenquelle

Alle Punkte stammen aus OpenStreetMap und werden live über die Overpass-API abgerufen. Fehlt etwas oder ist falsch eingetragen? Jeder kann es direkt in OpenStreetMap korrigieren — die Karte zeigt die Änderung kurz darauf.