Tage zwischen zwei Daten, Alter berechnen oder Datum addieren/subtrahieren.
Der Rechner ermittelt die Differenz als kalendarische Y/M/D-Aufteilung (z. B. 2 Jahre, 3 Monate und 14 Tage). Monate sind dabei variabel lang — Januar hat 31, Februar 28 oder 29 — daher ist die Y/M/D-Anzeige exakt, während die Monate-insgesamt-Zahl ein Durchschnittswert ist.
Die Option Enddatum mitzählen addiert einen Tag — sinnvoll z. B. bei der Berechnung von Hotel-Nächten oder Vertragsdauern, bei denen sowohl Anfang als auch Ende inklusiv gezählt werden.
Aktiviere die Option Nur Arbeitstage, um Wochenenden (Samstag und Sonntag) auszuschließen. Gesetzliche Feiertage werden derzeit nicht abgezogen — diese variieren je nach Bundesland bzw. Land. Für eine grobe Schätzung von Arbeitstagen pro Jahr sind 250 ein typischer Richtwert.
Wähle eine Region (DE bundesweit oder Bundesland, AT, CH), um gesetzliche Feiertage automatisch von den Arbeitstagen abzuziehen. Die Berechnung erfolgt algorithmisch (Gauß'sche Osterformel für bewegliche Feiertage) — komplett offline im Browser. Im Bereich zwischen den beiden Daten werden alle wirksamen Feiertage als Badges angezeigt.
Aktiviere Mit Uhrzeit, um zusätzlich Stunden, Minuten und Sekunden zu berücksichtigen. Mit Zeitzonen kannst du z. B. Berlin 14:00 mit New York 09:00 vergleichen — Sommerzeit-Übergänge werden korrekt berücksichtigt. Die Liste enthält über 150 Großstädte mit IANA-Mapping; alternativ kannst du direkt eine IANA-Zone (z. B. Europe/Berlin) eintippen.
Ein Datum nach ISO 8601 (YYYY-MM-DD) ist eine reine Kalenderangabe ohne Uhrzeit — der "Tag" hat keine eindeutige Sekundenzahl, sondern verweist auf einen Block von 24 Stunden in einer bestimmten Zeitzone. Sobald du Uhrzeiten und Zeitzonen mit einbeziehst, wird die Differenz aus den korrespondierenden UTC-Zeitstempeln berechnet: jeder lokale Zeitpunkt wird zunächst in seine UTC-Repräsentation umgerechnet, dann werden die Millisekunden subtrahiert. Die IANA-Zeitzonendatenbank (auch "tzdata" genannt, gepflegt seit 1986) liefert hierfür für jedes Gebiet die historisch korrekte UTC-Verschiebung — inklusive aller Sommerzeit-Übergänge der letzten Jahrzehnte.
Heikel sind Kalenderoperationen wie "plus 1 Monat". Die Monate haben 28 bis 31 Tage; 31.01. + 1 Monat kann je nach Konvention 28.02. (oder 29.02. im Schaltjahr) ergeben — manche Bibliotheken klemmen den überzähligen Tag, andere schieben weiter. Dieser Rechner nutzt die JavaScript-Standardlogik (Date.setMonth), die einen Roll-Over durchführt: 31.01. + 1 Monat → 03.03.. Achte darauf, wenn du Mietverträge, Probezeit-Enden oder Vertragsverlängerungen berechnest. Das EU-Konsumentenrecht definiert für Widerrufsfristen den Werktag (Art. 9 RL 2011/83/EU); die "Tag"-Anzeige hier ist hingegen kalendarisch.
Werktage und Feiertage hängen vom Land bzw. Bundesland ab. Dieser Rechner kennt die regulären Feiertage in Deutschland (einschließlich aller 16 Bundesländer), Österreich und der Schweiz; Bewegungs-Feiertage wie Karfreitag und Ostermontag werden über den Gauß'schen Osterformel-Algorithmus aus dem jeweiligen Jahr abgeleitet. Schichtsysteme, Tarifverträge und individuelle Arbeitsverträge können davon abweichen — für Bauverträge gilt z. B. die Werktagedefinition nach VOB/B § 1 Abs. 1 (Montag bis Samstag), während Behörden meist Mo–Fr meinen.
Die einfachste Form: tage = floor((utc2 - utc1) / 86 400 000), wobei beide Zeitstempel UTC-Millisekunden sind. Eine Woche hat 7 Tage = 604 800 Sekunden, ein gewöhnliches Jahr 365 Tage = 31 536 000 Sekunden, ein Schaltjahr 366 Tage = 31 622 400 Sekunden. Die Y/M/D-Aufschlüsselung ("3 Jahre 4 Monate 2 Tage") wird kalendarisch berechnet, indem man Jahre, dann Monate, dann Tage einzeln subtrahiert und bei negativem Tagesrest den vorhergehenden Monat "borgt". Beachte: 3 Jahre 4 Monate sind je nach Startjahr 1 217 bis 1 218 Tage — Monate sind keine feste Anzahl Sekunden. Inkludiert man das Enddatum (include end), addiert sich 1 Tag = 86 400 Sekunden zur Tagessumme.
So sehen die Ergebnisse für echte Datumspaare aus:
Drei Dinge führen regelmäßig zu "falschen" Ergebnissen: Erstens DST-Übergänge — am letzten Sonntag im März/Oktober ist ein lokaler Tag 23 bzw. 25 Stunden lang. Zweitens Schaltsekunden — historisch wurden seit 1972 insgesamt 27 Schaltsekunden eingefügt, zuletzt 2016-12-31; sie verzerren reine Sekunden-Differenzen über lange Zeiträume um wenige Dutzend Sekunden. Drittens die Wahl, ob das Enddatum eingeschlossen wird: für Mietverträge, Urlaubstage oder Kündigungsfristen ist das oft gesetzlich vorgegeben (BGB § 187 und § 188 unterscheiden "Tag, an dem das Ereignis fällt" vs. "Tag nach dem Ereignis"). Beachte außerdem ISO 8601-Kalenderwochen (Woche 1 enthält den ersten Donnerstag, läuft also Mo–So) im Gegensatz zur US-Konvention (Woche mit dem 1. Januar). Schließlich: dieser Rechner setzt den Gregorianischen Kalender ein — für Daten vor dessen Einführung (1582 in katholischen, 1700 in protestantischen Ländern, 1923 in Russland) ist eine separate Julianisch-zu-Gregorianisch-Umrechnung nötig.