QR-Code Generator

Logo, Farbverläufe, gerundete Punkte, individuelle Augen — live während du tippst.

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Was ist ein QR-Code?

Ein QR-Code (Quick Response Code) ist ein zweidimensionaler Strichcode, der 1994 von Denso Wave entwickelt wurde. Er kann Text, URLs, Kontaktdaten, Wi-Fi-Credentials und vieles mehr enthalten und wird von praktisch jeder Smartphone-Kamera ohne zusätzliche App gelesen.

Dieser QR-Code Generator unterstützt sechs Inhaltstypen und umfangreiche Style-Optionen: gerundete Punkte, individuelle Augen, Farbverläufe und ein eigenes Logo in der Mitte — alles direkt im Browser, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen.

Typische Anwendungsfälle

  • URL — Visitenkarten, Speisekarten, Plakate, Landingpages
  • Wi-Fi — Gäste verbinden sich per Scan, ohne Passwort einzutippen
  • vCard — vollständige Kontaktdaten direkt ins Adressbuch
  • E-Mail / SMS — vorausgefüllte Nachrichten mit Betreff und Text
  • GiroCode — SEPA-Überweisung per Scan, Banking-App füllt Betrag, IBAN & Zweck automatisch aus

GiroCode: QR-Code für SEPA-Überweisungen

Ein GiroCode ist ein QR-Code nach dem EPC069-12-Standard des European Payments Council. Er enthält alle Daten einer SEPA-Überweisung – Empfänger, IBAN, optional BIC, Betrag und Verwendungszweck. Scannt der Zahler den Code mit seiner Banking-App, ist das Überweisungsformular bereits vollständig ausgefüllt; Tippfehler bei IBAN oder Betrag sind ausgeschlossen.

GiroCodes werden von praktisch allen deutschen, österreichischen und vielen europäischen Banking-Apps erkannt. Sie sind ideal für Rechnungen, Spendenaufrufe, Vereinsbeiträge, Mahnungen oder Plakate – überall, wo jemand schnell und fehlerfrei Geld überweisen soll.

GiroCode erstellen – Schritt für Schritt

So generierst du in unter einer Minute einen scanfertigen GiroCode:

  1. Wähle oben den Tab GiroCode.
  2. Gib Empfängername und IBAN ein. BIC ist bei aktuellen SEPA-Überweisungen optional.
  3. Trage optional Betrag und Verwendungszweck ein – oder lass den Betrag leer, wenn der Zahler ihn selbst bestimmen soll.
  4. Lade den QR-Code als PNG oder SVG herunter und drucke ihn auf Rechnung, Flyer oder Plakat.

Hinweis: Der Betrag wird in Euro angegeben. Lässt du das Betragsfeld leer, kann der Zahler den Betrag selbst eintragen – praktisch für Spenden. Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser, es werden keine Bankdaten an einen Server gesendet.

Fehlerkorrektur (L, M, Q, H)

QR-Codes haben vier Stufen der Fehlerkorrektur: L (~7 %), M (~15 %), Q (~25 %) und H (~30 %). Höhere Stufen erlauben das Lesen auch bei Beschädigung oder bei darübergelegtem Logo, machen den Code aber dichter. Für Druck auf Papier reicht meist M; bei Logo-Overlay oder Außenwerbung empfiehlt sich Q oder H.

Wie QR-Codes intern funktionieren: ISO/IEC 18004

Der QR-Code wurde 1994 von Denso Wave (Tochter von Toyota) entwickelt, um Autoteile in der Fertigung schnell zu scannen. "QR" steht fur "Quick Response". Seit 2000 ist das Format als ISO/IEC 18004 standardisiert. Ein QR-Code besteht aus einer Matrix schwarzer und weisser Quadrate ("Module"), die je nach Datenmenge in einer von 40 Versionen vorliegt. Version 1 ist 21x21 Module gross und fasst maximal 25 alphanumerische Zeichen bei niedriger Fehlerkorrektur (Level L). Version 40 misst 177x177 Module und kann bis zu 4296 alphanumerische, 7089 numerische oder 2953 byte-codierte Zeichen aufnehmen. Daruber hinaus geht nichts mehr.

Die drei grossen Quadrate in den Ecken sind die Positionsmarken (Finder Patterns). Sie ermoeglichen es Scannern, den Code unabhangig von Rotation und Verzerrung zu erkennen. Das vierte, kleinere Quadrat unten rechts ist die Alignment-Markierung — sie hilft bei der perspektivischen Korrektur. Dazwischen liegen die Timing-Patterns: alternierende schwarz-weisse Module, die als Koordinaten-Lineal dienen. Diese Strukturen sind fest und tragen keine Daten; sie nehmen ca. 30% der Flache eines kleinen QR-Codes ein. Erst der verbleibende Bereich wird mit Nutzdaten und Reed-Solomon-Fehlerkorrektur befullt.

Die vier Error-Correction-Levels (L, M, Q, H) ermoglichen es, dass der Code auch nach physikalischer Beschadigung lesbar bleibt. L (Low) erlaubt 7% Verlust, M (Medium) 15%, Q (Quartile) 25%, H (High) 30%. Hohere Levels brauchen mehr Module, machen den Code dichter. Standard ist M; fur QR-Codes mit Logo in der Mitte sollte mindestens Q gewahlt werden, damit das Logo den Code nicht unlesbar macht. Im Outdoor-Einsatz (Plakate, Schaufenster, Aufkleber) hilft H bei Verschmutzung und UV-Verblassen. Eine wichtige Faustregel: das Logo darf maximal 30% der Codeflache uberdecken, sonst scheitert die Reed-Solomon-Korrektur.

Schritt fur Schritt: QR-Code richtig erstellen

Fur einen verlasslich scanbaren QR-Code im Produktiveinsatz:

  1. Datentyp wahlen: URL, WLAN, vCard, E-Mail, SMS. Kurzeste URLs (max. 40 Zeichen) ergeben dichteste Codes — verwende ggf. einen URL-Shortener.
  2. Fehlerkorrektur passend zur Verwendung: M fur digital, Q fur Logo-Overlay, H fur Outdoor/Print/Aufkleber.
  3. Mindestgrosse beachten: 2x2 cm fur 30 cm Scanabstand, 5x5 cm fur 1 m, 30x30 cm fur 5 m. Faustregel: 1:10 Verhaltnis (Code-Kante:Scanabstand).
  4. Ruhe-Zone (Quiet Zone) freihalten: 4 Module weisser Rand um den Code. Ohne diesen Rand scheitern viele Scanner an der Erkennung der Finder-Patterns.
  5. Vor dem Druck testen: mit mindestens drei verschiedenen Geraten (iPhone, Android, alteres Smartphone) und unterschiedlichem Licht scannen.

Konkrete Kapazitats- und Anwendungsbeispiele

So nutzt du die Kapazitatsangaben in der Praxis:

  • Kurze URL https://calcsi.com (18 Zeichen) → Version 2, 25x25 Module — sehr scharf gedruckt scanbar bei 2 cm Codegrosse.
  • Lange URL mit Trackingparametern (200 Zeichen) → Version 9, 53x53 Module — Mindestgrosse 4x4 cm fur sicheres Scannen.
  • WLAN-Code WIFI:T:WPA;S:Heim;P:passwort123;; (40 Zeichen) → Version 3, 29x29 Module — iOS/Android verbinden sich beim Scan automatisch.
  • vCard mit Name, Telefon, Email, URL (~150 Zeichen) → Version 7, 45x45 Module — beim Scan offnet sich der Kontakt-Import-Dialog.
  • Maximum: 4296 alphanumerische Zeichen (Level L) → Version 40, 177x177 Module — fur Plakate ab DIN A2 sinnvoll, sonst zu klein zum Scannen.

Grenzen und typische Fallstricke

Auch ein technisch perfekter QR-Code kann scheitern, wenn die Umgebung nicht stimmt. Glanzendes Papier (Hochglanzdruck) reflektiert Blitzlicht und macht Scannen mit Smartphone-Kamera unmoglich — bevorzuge mattes Papier oder grosse Codes. Tinten-Druck auf saugfahigem Papier kann Module ausbluten lassen, weshalb Fonts und Codes mindestens 0.5 mm Strichstarke brauchen. Niedriger Kontrast (z.B. dunkelblauer Code auf schwarzem Hintergrund) bricht das Scannen — der Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund sollte mindestens 50% betragen, idealerweise schwarz auf weiss. Bei stark gewolbten Oberflachen (Flaschen, Becher) hilft nur die Alignment-Markierung bis zu einem gewissen Grad; mehr als 30 Grad Kurvatur sind problematisch. Im Web-Einsatz: vermeide PNG-Skalierung, exportiere immer in genau der gedruckten Grosse. SVG ist allen Anti-Aliasing-Effekten vorzuziehen.

Haufige Fragen

Welche Fehlerkorrektur soll ich wahlen?
Fur digitale Anzeige reicht M (15%). Mit Logo: mindestens Q (25%). Fur Druck, Aufkleber, Plakat: H (30%). Hohere Levels brauchen mehr Module — bei kurzen Daten oft kein Problem.
Wie klein darf ein QR-Code sein?
Faustregel: Codegrosse = Scanabstand / 10. Fur 1 Meter Scanabstand reichen ca. 10x10 cm. Mindestens 2x2 cm fur Naheinsatz. Unter 1.5 cm Druckgrosse scheitern viele Smartphone-Kameras.
Kann ich einen QR-Code nachtraglich andern?
Ein statischer Code ist fest. Wer Inhalte nachtraglich andern will ("dynamische QR-Codes"), nutzt einen URL-Shortener wie bit.ly oder eigenen Redirect-Service: der Code zeigt auf eine konstante Kurz-URL, das Ziel ist anderbar.
Werden meine Daten an einen Server gesendet?
Nein. Der Code wird komplett in deinem Browser per JavaScript generiert. Auch das Logo wird lokal eingebettet — kein Upload, kein Tracking.
Welches Format soll ich exportieren: PNG oder SVG?
SVG fur Print (skaliert verlustfrei, scharfe Kanten beim Druck). PNG fur Web/Social Media (schnell, kompatibel). Vermeide PNG-Upscaling: lieber gleich in Zielgrosse exportieren.
Kann ein QR-Code Malware enthalten?
Der Code selbst nicht — er ist nur Text. Aber der hinterlegte Link kann auf Phishing- oder Malware-Seiten fuhren. Scanner zeigen die URL meist erst zur Bestatigung — immer prufen, bevor Du tippst.
Welche Banking-Apps erkennen einen GiroCode?
Nahezu alle Banking-Apps von Sparkassen, Volksbanken sowie privaten Banken in Deutschland und Österreich unterstützen den EPC-/GiroCode-Standard. Öffne in der App die QR-Funktion (oft im Überweisungsdialog) und scanne den Code – die Überweisungsdaten werden automatisch übernommen.
Ist es sicher, einen GiroCode online zu erstellen?
Ja. Bei CalcSI wird der GiroCode ausschließlich in deinem Browser berechnet – IBAN, Betrag und Empfänger verlassen dein Gerät nicht. Ein GiroCode enthält ohnehin nur die Daten, die auch auf einer normalen Rechnung stehen; sensible Zugangsdaten sind nie Teil des Codes.

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