Color Converter & Palette Generator

Farben zwischen HEX, RGB, HSL & CMYK umrechnen, Paletten generieren und Kontrast prüfen.

{{ line }}
Komplementärfarbe
{{ col }}
Analoge Farben
{{ col }}
Triadisch
{{ col }}
Gespalten komplementär
{{ col }}
Beispieltext Weißer Text
Kontrastverhältnis: {{ whiteContrast }}:1
WCAG AA Normaler Text: {{ whiteContrastVal >= 4.5 ? __t('pass') : __t('fail') }} | WCAG AA Großer Text: {{ whiteContrastVal >= 3 ? __t('pass') : __t('fail') }}
WCAG AAA Normaler Text: {{ whiteContrastVal >= 7 ? __t('pass') : __t('fail') }} | WCAG AAA Großer Text: {{ whiteContrastVal >= 4.5 ? __t('pass') : __t('fail') }}
Beispieltext Schwarzer Text
Kontrastverhältnis: {{ blackContrast }}:1
WCAG AA Normaler Text: {{ blackContrastVal >= 4.5 ? __t('pass') : __t('fail') }} | WCAG AA Großer Text: {{ blackContrastVal >= 3 ? __t('pass') : __t('fail') }}
WCAG AAA Normaler Text: {{ blackContrastVal >= 7 ? __t('pass') : __t('fail') }} | WCAG AAA Großer Text: {{ blackContrastVal >= 4.5 ? __t('pass') : __t('fail') }}

Was ist ein Color Converter?

Ein Color Converter ermöglicht die sofortige Umrechnung von Farbwerten zwischen verschiedenen Farbräumen wie HEX, RGB, HSL und CMYK. Webdesigner und Entwickler nutzen verschiedene Farbformate je nach Kontext — HEX für CSS, RGB für Bildbearbeitung, HSL für intuitive Farbanpassung und CMYK für den Druck.

Farbräume erklärt: HEX, RGB, HSL, CMYK

HEX ist ein 6-stelliger Hexadezimalwert (#RRGGBB), der häufig in CSS verwendet wird. RGB definiert Farben über Rot-, Grün- und Blauwerte (0–255). HSL beschreibt Farben über Farbton (0–360°), Sättigung und Helligkeit — ideal für intuitive Farbanpassungen. CMYK (Cyan, Magenta, Gelb, Key/Schwarz) wird für den Druck verwendet.

Farbtheorie & Harmonien

Farbharmonien basieren auf der Position von Farben im Farbkreis. Komplementärfarben liegen sich gegenüber (180°) und erzeugen maximalen Kontrast. Analoge Farben sind benachbart (±30°) und wirken harmonisch. Triadische Farben sind gleichmäßig verteilt (120°) und bieten lebhafte Kombinationen. Gespalten komplementäre Farben verwenden die beiden Nachbarn der Komplementärfarbe für einen weicheren Kontrast.

Farbräume verstehen: sRGB, HSL, LAB und P3

RGB ist additiv und gerätenah: Drei Werte (0–255) beschreiben, wie viel Rot, Grün und Blau ein Pixel auf einem sRGB-Bildschirm emittiert. Das CSS Color Module Level 4 standardisiert sRGB als Default-Farbraum für klassische Werte wie #0d9488 und rgb(13 148 136). Wichtig: RGB-Werte sind gamma-encodiert, nicht linear. Für Mischungen oder Luminanz-Berechnungen müssen sie über die Formel v <= 0.03928 ? v/12.92 : ((v+0.055)/1.055)^2.4 in lineares Licht zurückgerechnet werden — das ist exakt der Schritt, der beim WCAG-Kontrast passiert.

HSL (Hue, Saturation, Lightness) ist eine Reorientierung von RGB für menschliche Intuition: Hue 0–360° beschreibt den Farbton im Farbkreis, Saturation die Sättigung, Lightness die wahrgenommene Helligkeit zwischen Schwarz (0 %) und Weiß (100 %). HSL eignet sich perfekt für Tinten/Shades — eine Sekundärfarbe entsteht oft als hsl(185 93% 50%), eine dunklere Variante einfach durch Lightness-Reduktion. Wer aber Akzentfarben über Hue-Sprünge generiert, sollte wissen, dass HSL nicht perzeptuell uniform ist: 60° Gelb wirkt viel heller als 240° Blau bei gleicher Lightness.

LAB und das modernere OKLCH wurden geschaffen, um perzeptuelle Gleichheit zu garantieren: Eine Distanz von 10 Einheiten im LAB-Raum entspricht einer ähnlichen wahrgenommenen Differenz, egal wo im Farbraum man sich befindet. Das CSS Color Module 4 erlaubt heute lab(54% -36 -9) und oklch(0.7 0.15 200) nativ im Browser. Display-P3 erweitert das Gamut um etwa 25 % gegenüber sRGB — Apple-Geräte nutzen es seit 2016, moderne Android-Smartphones zunehmend. Designer sollten beide Werte hinterlegen: color: #0d9488; color: color(display-p3 0.05 0.58 0.53); als progressive Enhancement.

So nutzt du den Color Converter im Workflow

Der Converter ist mehr als Hex-zu-RGB — er liefert dir die ganze Farbidentität, die du fürs Designsystem brauchst.

  1. Starte mit dem Hex-Wert deiner Marke. Der Tool zeigt sofort RGB, HSL und CMYK — letzteres ist wichtig, falls dein Design auch in den Print-Workflow läuft (Visitenkarten, Flyer).
  2. Übernimm color: hsl(...) in dein CSS statt Hex, wenn du Hover-States generieren willst: filter: brightness(0.9) oder eine HSL-Variante hsl(185 93% 28%) macht Tonalitäten reproduzierbar.
  3. Nutze die Komplementär-/Triadic-Paletten als Startpunkt — aber zieh die Töne immer ins eigene System. Reine Komplementärkontraste wirken aggressiv; verschiebe die Lightness, bis es harmoniert.
  4. Klick auf eine Swatch, um den Hex in die Zwischenablage zu kopieren. Das ist die schnellste Brücke zwischen Designgespräch und Code-Editor.
  5. Prüfe den Kontrast-Block: dort siehst du direkt, ob die Farbe gegen Weiß oder Schwarz WCAG AA für Body-Text besteht. Spar dir den separaten Contrast Checker für die ersten Iterationen.

Konkrete Konvertierungs-Beispiele

Diese Beispiele zeigen, wie sich die Notationen ineinander übersetzen lassen.

  • CalcSI Teal: #0d9488 = rgb(13, 148, 136) = hsl(173, 84%, 32%) = cmyk(91%, 0%, 8%, 42%).
  • Reines Rot: #ff0000 = rgb(255, 0, 0) = hsl(0, 100%, 50%) — als HSL klarer ableitbar (Hue 0 = Rot).
  • Material Indigo 500: #3f51b5 = rgb(63, 81, 181) = hsl(231, 48%, 48%). Sättigung 48 % verrät: kein Vollton, eher tonal.
  • CSS modern: color: oklch(0.7 0.15 200); liefert ein perzeptuell helles Cyan, das auf Display-P3-Geräten satter wirkt als die sRGB-Konvertierung.
  • Print: Ein dezentes Marken-Grau #3c4858 wird in CMYK zu cmyk(32%, 19%, 0%, 65%) — viel Schwarzanteil, kaum Buntheit, perfekt für saubere Druckergebnisse.

Grenzen automatischer Farbkonvertierungen

Die mathematische Konvertierung Hex -> RGB -> HSL -> CMYK ist exakt, aber sie sagt nichts über die wahrgenommene Wirkung. Wide-Gamut-Displays (P3) zeigen denselben Hex-Wert satter als günstige Notebook-Panels, weil mehr Gamut zur Verfügung steht. CMYK ist nur eine Näherung: Tatsächliches Druckergebnis hängt vom ICC-Profil der Druckmaschine, vom Papier (gestrichen vs. ungestrichen) und vom Übertragungsverhalten der Druckfarben ab — verlasse dich niemals auf die CMYK-Werte des Tools für offizielle Druckdaten. Auch CSS-Filter-Effekte (z. B. backdrop-filter: blur() oder mix-blend-mode) verschieben die wahrgenommene Farbe stark. Schließlich: Farbenblindheit, Sonnenlicht und Display-Kalibrierung sind nicht numerisch erfassbar — teste deine Palette immer im echten Kontext, idealerweise auf mindestens drei Geräten und einmal mit deaktiviertem Farbprofil.

Häufige Fragen zur Farbkonvertierung

Hex oder HSL — was nutze ich im CSS?
Hex ist kürzer und in Designtools verbreitet. HSL ist besser für Berechnungen und Theme-Varianten, weil Lightness leicht angepasst werden kann. In modernem CSS sind beide gleichberechtigt; speichere HSL als CSS-Variable, wenn du Dark Mode oder farbliche Akzent-Schwankungen brauchst.
Warum unterscheiden sich CMYK-Werte zwischen Tools?
Es gibt keine eindeutige Umkehrung von RGB nach CMYK ohne ICC-Profil. Photoshop nutzt typischerweise das US Web Coated SWOP v2 Profil, unser Tool eine generische Standardformel. Für die Druckerei immer aus Photoshop/Illustrator mit dem korrekten Profil exportieren.
Was ist der Unterschied zwischen #abc und #aabbcc?
Die Kurzform #abc ist äquivalent zu #aabbcc — jedes Zeichen wird verdoppelt. Vorteil: kürzer. Nachteil: nur 4096 Farben darstellbar (statt 16 777 216). Für präzise Markenfarben immer die 6-stellige Form nutzen.
Wie speichere ich Transparenz im Hex-Wert?
Mit 8-stelligem Hex: #0d9488cc bedeutet 80 % Alpha. Alle modernen Browser unterstützen das. Alternativ rgba(13 148 136 / 0.8) oder die moderne Schreibweise rgb(13 148 136 / 80%).
Wann nutze ich OKLCH statt HSL?
OKLCH ist perzeptuell uniform — eine Palette mit gleicher Lightness wirkt wirklich gleich hell. Nutze es für Design-Token-Skalen (50/100/200 ... 900), wenn dir gleichbleibende Wahrnehmung wichtiger ist als Browser-Kompatibilität. Fallback für alte Browser via @supports.
Warum sehe ich auf meinem iPhone andere Farben?
iPhones nutzen Display-P3, viele PC-Monitore nur sRGB. Das System rechnet Hex-Werte um, was satter wirken kann. Achte beim Branding auf P3-Fallbacks (color: color(display-p3 ...)) und vergleiche Mockups auf realen Geräten — nie nur auf einem Monitor.

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