Frisches Obst, Gemüse, Brot und Käse direkt vom Erzeuger. Nutze die Öffnungszeiten im Popup, um deinen Markttag zu planen.
Diese Karte zeigt zwei Kategorien von Frischelieferanten aus OpenStreetMap: Wochenmärkte (regelmäßige öffentliche Märkte mit mehreren Ständen — typischerweise 1-2 Mal pro Woche, oft vormittags) und Hofläden / Bauernmärkte (Direktverkauf am oder beim Bauernhof, oft ganzjährig). Im Popup siehst du Öffnungszeiten (mittwochs vormittags? samstags ganztags?), die Betreibergemeinde, Kontakt und ob Bio-Anbieter vor Ort sind. Mit dem Bio-Filter blendest du nicht-zertifizierte Stände aus.
Standorte stammen aus OpenStreetMap und werden live über die Overpass-API geladen. Wochenmärkte werden mit amenity=marketplace getaggt, Hofläden mit shop=farm. Zusätzliche Tags: opening_hours (z. B. "Sa 07:00-13:00"), organic=yes/only (Bio), operator (Stadt oder Verein). OSM-Daten sind ehrenamtlich gepflegt — fehlt dein lokaler Markt? Trag ihn auf openstreetmap.org ein, der Eintrag erscheint hier binnen Minuten. Markttage und exakte Uhrzeiten sind erfahrungsgemäß bei populären Märkten gut gepflegt, in Kleinstädten manchmal lückenhaft — im Zweifel die Gemeinde-Website prüfen.
payment:cash=no, wenn nur Karte geht.Wochenmärkte in Mitteleuropa finden meist 1-2 Mal pro Woche statt, oft Mittwoch und Samstag vormittags (07:00-13:00). In Großstädten gibt es auch tägliche Märkte (Viktualienmarkt München, Naschmarkt Wien) und Abendmärkte. In Südeuropa beginnen Märkte oft früher (06:00) und enden zur Siesta um 14:00. Die exakten Zeiten stehen im Popup unter "Opening hours" — typische OSM-Schreibweise: We 07:00-13:00; Sa 07:00-14:00.
Setze die Checkbox "Nur Bio-Märkte" über der Karte — dann werden nur Märkte angezeigt, die in OpenStreetMap mit organic=yes oder organic=only getaggt sind. Beispiele in DACH: Demeter-Markt (München), Bio-Markt am Kollwitzplatz (Berlin), Bio-Wochenmarkt Burggasse (Wien). Auch viele "normale" Wochenmärkte haben einzelne Bio-Anbieter — die siehst du nur, wenn du auf den Markt klickst und im Popup nach Bio-Indikator suchst.
Es kommt drauf an. Saisonale Standardware (Karotten, Äpfel, Salat) ist auf dem Markt oft günstiger oder gleich teuer, weil keine Handelsspanne von Supermarkt-Kette dazwischen liegt. Spezialitäten (alte Tomatensorten, Bio-Käse, Sauerteigbrot) sind teurer — aber Qualität und Sortenvielfalt sind nicht vergleichbar. Bio-zertifizierte Produkte sind generell teurer als konventionelle, das gilt überall.
Wochenmarkt: öffentlicher Platz, mehrere Erzeuger, nur an bestimmten Tagen (z. B. Mi+Sa). Du bekommst Vielfalt (Bäcker, Käse, Obst, Gemüse, Wurst) auf einmal. Hofladen: direkt am Bauernhof, nur Produkte dieses Hofs (eventuell plus Nachbarn), aber oft ganzjährig und mit längeren Öffnungszeiten. Manchmal sogar Selbstbedienung mit Kasse des Vertrauens (typisch für Eier, Spargel, Kürbisse). Ein Stadt-Mensch nutzt eher den Wochenmarkt, ein Landbewohner eher den Hofladen.
Diese Karte läuft vollständig im Browser. Deine Position wird nicht an unsere Server gesendet — sie wird ausschließlich genutzt, um den Kartenausschnitt zu zentrieren. Kartendaten kommen von OpenStreetMap.
Alle Punkte stammen aus OpenStreetMap und werden live über die Overpass-API abgerufen. Fehlt etwas oder ist falsch eingetragen? Jeder kann es direkt in OpenStreetMap korrigieren — die Karte zeigt die Änderung kurz darauf.
Wochenmaerkte sind weit mehr als Einkaufsstaetten — sie sind oft das letzte verbliebene direkte Bindeglied zwischen Verbrauchern und Erzeugern in einer Region. Wir greifen ausschliesslich auf OpenStreetMap zurueck und kombinieren den klassischen amenity=marketplace-Tag mit shop=farm fuer Hofverkauf. Wann ein Markt stattfindet, lesen wir aus opening_hours — ein OSM-Feld, das wegen seines Markt-typischen Rhythmus ("Sa 07:00-13:00") gerade hier zentral ist. Bio-Anteil ablesbar ueber organic=yes oder organic=only. So bekommst du keine "sponsored" Maerkte angezeigt, sondern eine vollstaendige, neutrale Sammlung.
Aus Sicht regionaler Ernaehrung sind Wochenmaerkte ein Lackmustest fuer die lokale Erzeuger-Dichte: Wo viele Maerkte mit kurzen Lieferketten existieren, ist die regionale Wertschoepfung intakt. Eine flaechendeckende Karte hilft auch der Stadtplanung — wenn ein Stadtteil keinen einzigen Markttag im Umkreis von 2 km hat, ist das ein Hinweis fuer Versorgungslueckenforschung. Aus Konsumentensicht bedeutet das vor allem: Sortenvielfalt bei Aepfeln, Brot ohne Zusaetze, Honig vom kleinen Imker — Produkte, die im Supermarkt zunehmend selten werden.
Die Karte ist sprach- und landesneutral. Die OSM-Mapper haben in Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden ueber Jahre eine sehr dichte Marktplatz-Erfassung aufgebaut. Auch Hofverkauf (z.B. unverpackte Milch direkt vom Erzeuger) wird zunehmend mitgepflegt — dort ist shop=farm der zentrale Schluessel. Den Bio-Filter solltest du gezielt einsetzen: er reduziert auf Anbieter, die explizit als organic=yes/only markiert sind. Hoefe ohne diese Markierung sind nicht automatisch konventionell — viele kleine Bio-Hoefe scheuen den Zertifizierungsaufwand und stehen deshalb in OSM ohne organic-Tag.
Die Karte ist fuer all jene praktisch, die nicht im Supermarkt-Trott bleiben wollen, sondern Frischware aus der Region suchen — und sich dafuer nicht erst durch zwoelf Stadt-Webseiten klicken moechten:
organic, wenn dir Bio-Zertifizierung wichtig ist.Alle Daten stammen aus OpenStreetMap und werden ueber die Overpass-API live aus dem Kartenausschnitt geladen. Die Datenbank steht unter der Open Database License (ODbL) — du darfst sie nutzen und sogar abgeleitete Werke veroeffentlichen, solange du die Quelle benennst und Aenderungen unter gleichen Bedingungen weitergibst. Wenn dein Wochenmarkt-Verein die Karte einbetten oder die Rohdaten als CSV exportieren moechte, ist das voellig moeglich. Fehlende Maerkte? Trage sie unter amenity=marketplace ein, mit opening_hours nach OSM-Schema ("Sa 08:00-13:00"), operator, ggf. organic, payment:* — alles kostenlos in der iD-Oberflaeche von openstreetmap.org/edit.
OSM ist Crowdsourcing — und gerade bei Wochenmaerkten gibt es Sondersituationen, die ein Tag nicht abbilden kann: Sommerferien-Pausen, Feiertagsverlegungen, Witterungs-Ausfaelle. opening_hours reflektiert die regulaere Lage, nicht die kurzfristige. Verlasse dich deshalb bei einer einzelnen Anfahrt nicht nur auf die Karte — pruefe im Zweifel die Webseite der Marktbetreiber. Auch fuer laendliche Regionen ausserhalb Mitteleuropas kann die Abdeckung luecken aufweisen. Wenn du einen unverzeichneten Markt entdeckst, ist es ein 5-Minuten-Eintrag, der allen Nutzern dieser Karte und vielen anderen OSM-Anwendungen hilft.
opening_hours und werden von Freiwilligen gepflegt. Regulaere Zeiten (z.B. "jeden Samstag 8-13") sind sehr zuverlaessig; einzelne Feiertagsverschiebungen oder Sommer-Pausen sind nicht abgebildet. Im Zweifel: Webseite des Marktbetreibers konsultieren.organic=yes/only sagt aus, dass Bio im Angebot ist — die formale EU-Bio-Zertifizierung ist damit nicht garantiert. Frage im Zweifel beim Anbieter nach. Umgekehrt sind viele tatsaechlich bio-arbeitende kleine Hoefe nicht zertifiziert (zu teuer) und tragen daher kein OSM-Bio-Tag.